Förderung der sozial-emotionalen Kompetenz

Das soziale Leben in der Schule wird geregelt und gefördert durch vereinbarte Regeln und Konsequenzen auf den verschiedenen Ebenen schulischen Lebens (Schule, Klasse, Pausensituation, OGS).

Grundsätze für das Aufstellen von Regeln für das gemeinsame Miteinander sind diese 2 Ziele:

  • Die Schule ist ein Ort für erfolgreiches Lernen.
  • Die Schule ist ein Ort des friedlichen Miteinanders.


Bei der Auswahl und Formulierung der Regeln gab es für die Schüler*innen ein Mitspracherecht. Dadurch ist es gelungen, kindgerechte Regeln aufzustellen, damit jedes Kind sich an die Regeln erinnern und benennen kann.

Schulregeln und OGS-Regeln

  • 6 einfache Regeln geben Orientierung und sorgen für ein friedliches Miteinander.
  • Die Regeln gelten in der gesamten Schule und für die OGS-Kinder auch im Nachmittagsbereich.

Klassenregeln

  • Auf der Grundlage der Schulregeln formuliert jede Klasse – je nach klasseninterner Ausgangssituation- eigene Regeln, um ein gutes Miteinander in der Klasse und das Recht auf erfolgreiches Lernen für jedes Kind zu ermöglichen

Pausenregeln

  • sorgen für eine friedliche, erholsame Pausengestaltung und faires Spiel
  • Die Stopp-Regel sorgt für individuelle Grenzsetzungen.

Weitere Angebote zur Förderung der sozial-emotionalen Kompetenz sind integrativer Bestandteil unseres Förderkonzepts

Manchen Schulanfängern fällt die Orientierung in dem neuen schulischen Rahmen schwer: der Schulalltag, die Unterrichtsstunden, die Selbstständigkeit, das Zurechtfinden im Schulgebäude und auf dem Schulhof, all diese Herausforderungen überfordern manche Schulanfänger.

Um Sicherheit und Orientierung für die Schüler*innen aufzubauen, findet 1mal wöchentlich eine „Übergangsgruppe“ statt. In einer kleinen Gruppe lernen die Kinder alle wesentlichen Abläufe in der Schule spielerisch kennen- und selbstständig praktizieren. Sicherheitsgefühle im Umgang mit der Schule entstehen und fördern dadurch die Konzentration und die Lernfähigkeit im Unterricht.

In dieser Gruppe werden Kinder gefördert, die besonders im friedlichen, konfliktfreien Umgang erhöhten Unterstützungsbedarf zeigen.  Das Konzept des „sozialen Lernens“  fördert die Beziehungs- und Beteiligungskultur der Kinder untereinander. Zudem wird die Selbst- und Sozialkompetenz der Schüler unterstützt.  Soziale Kompetenzen werden gefördert, um mit Herausforderungen an dem Lebensort Schule und im Alltag erfolgreich umzugehen.

Dieses Coaching findet in einem Kompaktseminar statt. An 2 Tagen im zweiten Schulhalbjahr steht der Übergang der Schüler*innen des 4. Jahrgangs thematisch im Vordergrund. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Schulsituation. Ziele dieser Arbeit sind

  • Die Auseinandersetzung mit der zukünftigen Schulsituation
  • Der Aufbau eigener Handlungskompetenzen in einem unbekannten Rahmen
  • Der Aufbau von Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit