Schülermitwirkung

Schülermitwirkung in der Regenbogenschule

  • Erziehung zur Demokratie ist eine zentrale Aufgabe der Schule.
  • Grundzüge der Demokratie lernt man ganz besonders über persönliche Erfahrungen und eigenes Handeln.
  • Schule als Handlungsfeld gelebter Demokratie

 (vgl. KMK-2009)

Für die Schüler der Grundschule ist keine ausdrückliche Mitwirkung vorgesehen, sie sollten jedoch

„auf die Arbeit und die Aufgaben der SV dadurch vorbereitet werden, dass ihre Selbstverantwortung und Selbstständigkeit möglichst früh im Unterricht und durch Übertragung ihnen angemessener Aufgaben entwickelt und gefördert werden“ (vgl. SchulG NRW Abs.3)

Welche Partizipationsmöglichkeiten haben Schüler*innen an der Regenbogenschule?

Die Wahl von Klassensprecher*innen, Schülersprecher*innen sowie die Demokratie einübenden Mitbestimmungsformen des Klassenrats und des Schülerrats (SV) fördern das soziale Miteinander, den Teamgeist, das Verantwortungsgefühl und auch die sprachliche Kompetenz aller Mitwirkenden. Es ist uns ein großes Anliegen, dass unsere Schülerinnen und Schüler demokratische Prinzipien der Mitbestimmung, der Diskussion, der Akzeptanz von Meinungsverschiedenheiten, der gemeinsamen Verantwortung für das friedliche  Miteinander und der  Gestaltung unserer Schule nicht nur formal kennen lernen, sondern praktisch erproben.

Mitwirkung ist gebunden an Transparenz und Information. Deswegen gibt es in der Eingangshalle ein großes Mitteilungsbrett „Regenbogenkinder“. Hier werden wichtige Termine für den Schülerrat bekannt gegeben, Einladungen und Protokolle ausgehängt und die Schülersprecher*in vorgestellt. Daneben gibt es einen Schülerbriefkasten, um allen Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, Ideen und Wünsche in anonymer Form für die Schülervertretung abzugeben. Die Briefe werden in der Schülerratssitzung vorgelesen und besprochen. Ergebnisse werden am Mitteilungsbrett veröffentlicht.

Vereinbarungen zur Mitwirkung

  • Wahl der Klassensprecher*innen in allen Klassen bis zum Herbst
  • Regelmäßige Klassenratsstunden in allen Klassen
  • Schülerratswahl nach den Herbstferienà Wahl eines/r Schülersprechers/in und Stellvertreter*in
  • Schülerratssitzung mit der Schulleiterin 2 mal im Schuljahr, nach Bedarf auch außerplanmäßig, Teilnehmer*innen sind die Klassensprecher*innen und die Vertretung
    • Zur Schülerratssitzung lädt die Schulleiterin per Aushang für alle Klassensprecher*innen am Memo-Board in der Aula, ein.
    • Thema der Sitzungen bringen die Klassensprecher*innen als Vertretung aus ihren Klassen mit oder werden von der Schulleitung eingebracht. Gemeinsam wird diskutiert und es werden Beschlüsse gefasst, die anschließend der Lehrerkonferenz und an den Klassenrat weitergeleitet werden
    • Themen sind u.a. Pausenhofregeln, soziales Miteinander, Gestaltungswünsche für den Schulhof, Anschaffungswünsche, digitale Medien, OGS, Hausaufgaben, Toilettensituation, Beförderung…….