PRESCH/ReEL

"PReSch“ - „Prävention von Rechenschwierigkeiten“

Bereits in den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder spielerisch mathematische Fähigkeiten z. B. das sichere Zählen sowie das beginnende Verständnis für Mengen und Mengenzerlegungen. Nicht jedes Kind wächst in einem Umfeld auf, das das vorschulische Erlernen der mathematischen Grundfähigkeiten konsequent fördert. „Eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2011 belegt, dass jedes fünfte Kind im Grundschulalter fehlendes mathematisches Grundlagenwissen hat. Diese Kinder können oft schon in den ersten Grundschulklassen dem Unterricht nicht folgen und entwickeln teilweise später Rechenstörungen. PReSch identifiziert und fördert Kinder mit fehlendem mathematischem Grundlagenwissen bereits im Übergang von der Kita in die Grundschule und wirkt, bevor Rechenschwächen auftreten.“ (https://www.reinhard-mohn-stiftung.de/projekte/presch-praevention-von-rechenschwierigkeiten/, 26.02.2020)

Seit 2015 wird PReSch an der Regenbogenschule durchgeführt und ist fest im schulischen Alltag verankert. 4 Kolleginnen haben die Ausbildung zur PReSch-Förderung erfolgreich absolviert und diagnostizieren (im Rahmen der Eingangsdiagnostik) und fördern in Kleingruppen SchülerInnen des 1. Schulbesuchsjahrs.

Seit 2018/19 wird zusätzlich ein Elterntraining (ReEL) am Nachmittag angeboten.

 

ReEL: Mathe üben – aber wie????

Einige Kinder haben Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens und benötigen häusliche Unterstützung durch die Eltern.

Die Schulberatungsstellen der Kreise Bielefeld, Gütersloh und Herford haben das Projekt ReEL (Rechenförderung für rechenschwache Kinder mit Eltern und Lehrkräften) entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein Eltern-Kind-Training. Die Ziele des Trainings sind der Aufbau von mathematischen Basisfertigkeiten, das Erlernen von geeigneten Rechenstrategien und das Festigen des Erlernten durch regelmäßige häusliche Übungen.

An unserer Schule bieten wir das Training für Eltern mit Kindern im 2. und 3. Schulbesuchsjahr an. Gemeinsam mit Ihrem Kind kommen die Eltern an 8 Nachmittagen (ca. alle 4 Wochen) in die Schule. Dort werden in einer Kleingruppe Übungen kennengelernt und unter Anleitung gemeinsam mit dem Kind geübt. Diese Übungen sollen dann auch zu Hause mit dem Kind durchgeführt werden, um es beim Rechnen lernen zu unterstützen und die Schwierigkeiten zu überwinden.